Dienstag, 7. Dezember 2010

Eine neue Zeitrechnung...

Ein Tag hat 24 Stunden.
Das halte Ich für ein weit verbreitetes Gerücht...
Ein echter Tag besteht nämlich nur aus so viel Zeit, wie man auch nutzen kann.
Folglich ist jeder Tag auch unterschiedlich lang.
Ich erkläre dies an einem einfachen Beispiel.
Ich stehe um 7:30 am auf und muss gleich darauf bis 1 pm in die Schule. Erst daheim, also um 1:30 pm kann ich meine Zeit sinnvoll nutzen, sagen wir bis 0:30 am. Somit hat dieser Tag 11 Stunden, nicht 24.
Man kann nun also lange oder auch kurze Tage haben. Sie haben keine Limit, denn sieht man beispielsweise eine nette LAN-Party als sinnvolle Beschäftigung, kann ein Tag durchaus 40 oder mehr Stunden haben. Ein Maximum setzt uns nur unser Körper.
Ein großer Vorteil der "praktischen Zeitrechnung" ist, dass man besser organisieren kann.
"Ich habe noch 3 Tage Zeit bis zu meiner Klausur", klingt zwar nach viel Zeit, allerdings denken wir hier nicht an Mahlzeiten, Ruhepausen, Unterricht, Schlaf, Training etc.
Die "3 Tage" schrumpfen zu nur einigen wenigen Stunden...
Die Uhrzeit ist nur ein Hilfsmittel, um zukünftige Ereignisse, wie Dates, oder regelmäßige Termine, wie Schule, für mehrere Menschen verständlich festzulegen.
Der "praktische Tag" allerdings ist individuell.
Jeder kann selbst bestimmen, welche Taten sinnvoll sind und welche nicht und kann somit die tatsächliche Länge seines persönlichen Tages definieren.
Probiert die "praktische Zeitrechnung" aus und schlechte Organisation bzw Zeitdruck werden euch nicht mehr belästigen. Trust me.

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